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Entdecke Deinen inneren Kompass und folge ihm.
Meine erste Sitzung bei einem englischen Medium. Ab da gings los…

In den 1990er Jahren hatte ich meine erste Sitzung bei einem englischen Medium. Einmal hatte ich ja schon für jemanden übersetzt, und Gerrie March hat mich so beeindruckt. Das wollte ich für mich auch mal erleben. Ich fand heraus, wer diese Medien organisiert und stand lange auf der Warteliste. Plötzlich kam ein Anruf. Eine Teresa Leong aus England kommt, und die hat eine Sitzung frei. Englisch könnte ich ja, und ob ich will. Ja, ich will, und wie ich wollte…

Viele von Euch, die schon bei uns zu Einzelsitzungen waren, kennen das Gefühl. Man weiß gar nicht, was auf einen zukommt. Wie würde dieses Medium wohl sein? Ob ich was fragen soll, darf und kann oder ob die einfach redet? Genauso ging es mir damals auch. Doch ich wusste, es war wichtig und richtig, zu dieser Frau aus England zu gehen.

Sofort waren wir uns sympathisch. Sie war herzlich, natürlich und ihr britischer Akzent war wie Musik in meinen Ohren. Wir verstanden uns sofort. Ich sagte ihr, das wäre mein allererstes Mal und ich hab keine Ahnung, was auf mich zukommt. Ich wusste nur, ich müsste das machen. Ich war überhaupt nicht aufgeregt, sondern sehr erfreut, denn ich fühlte mich „angekommen“. Die versteht mich, ohne ein Wort. Und dann legte sie los, erklärte mir, dass dieser Kontakt etwas ganz Spontanes ist, die Geistige Welt das alles schon längst vorbereitet hat und wir die ganze Sitzung einfach dieser höheren Führung übergeben. Sie hat ein paar wunderbare Worte gesprochen, wie ein Gebet, doch auf eine ganz besondere Art. Dann wurde sie ruhig und hat sich auf mich konzentriert.

Danach sprach sie über mich, wie wenn sie meine Seele liest. Ich war gerührt, bewegt und einfach nur dankbar. Sie fragte mich, ob ich Fragen hätte, und wie sie mir weiterhelfen kann. Ich war sprachlos, denn es war alles gesagt.

Sie erklärte mir, dass ich einen so natürlichen Zugang zur Geistigen Welt habe, dies jedoch noch nicht wirklich wüsste. Die Zeit würde kommen, in der ich nur noch für die Geistige Welt arbeite, als Bodenpersonal sozusagen, wie sie auch. Denn durch meine Bodenständigkeit würde ich vielen Menschen diese Brücke bauen können. Und ich würde viel reisen, für mich selbst, um die Welt zu entdecken, und auch mit Menschen, die auch erkennen, dass es da so viel mehr gibt in dieser Welt. Ich würde durch meine Arbeit Kulturen, Welten und Menschen verbinden können. Und es ginge um Heilung bei uns allen.

All das würde noch dauern, und ich solle einfach weitermachen. Doch den Kompass, den ich jetzt in mir bewusst entdecke, auf den soll ich immer mehr hören. Diese innere Stimme, die mich hinführt und weghält, der kann ich lernen, zu vertrauen. Es wäre alles schon da, ich bräuchte nur noch den Lichtschalter umdrehen, wenn ich bereit bin.

Damals war ich im Export einer Scheinwerfer-Firma tätig. Ich habe sozusagen Licht in die Welt versendet, und diese Arbeit hat mir Spaß gemacht. Doch im Laufe der Zeit würde ich immer mehr mit Menschen wie ihr zu tun haben. Denn das wäre meine Welt. Wie eine Biene, die von Blume zu Blume fliegt und befruchtet, wäre ich später unterwegs als Informationsträgerin und -überbringerin. Und ich würde tausende Meilen reisen und viele Koffer schleppen, bevor ich wieder in die Geistige Welt zurück gehe. An diesen Satz denke ich jedes Mal lächelnd, wenn ich wieder mit einen Koffer irgendwo unterwegs bin.

Und dann sagte sie mir noch, es gäbe einen Workshop am nächsten Tag bei ihr. Sie empfehlen mir sehr, daran teilzunehmen. Denn die Kommunikation mit der Geistigen Welt ist wie eine Fremdsprache, und ich würde sehr davon profitieren. Obwohl der Kurs voll war, hat sie sich persönlich dafür eingesetzt, dass ich noch dabei sein konnte. Auch da ging wieder eine Türe und unzählige Kronleuchter auf. Und darüber erzähle ich ein anderes Mal…

Ruderboot

Hier ein paar Impulsfragen für Dich:

Wie schaut es mit deinem inneren Kompass aus?
Weißt du, dass du einen hast?
Achtest du bewusst auf diese innere Führung?
Kannst du dich gut auf die innere Stimme verlassen?
Woran orientierst du dich in Zeiten, wenn kein Land in Sicht ist?
Bist Du der Kapitän auf Deinem Schiff?

Wir alle sind auf dieser Lebensreise unterwegs. Als Mensch mit all den Herausforderungen, Chancen und vielen Überraschungen und zugleich als Seele, die hierherkam, um zu reifen, sich weiterzuentwickeln und sich zu erinnern, welche Kraft in ihr steckt. Die Kunst ist es, das menschliche mit der Seele harmonisch zu verbinden, immer wieder neu!

Bleiben wir gerne in Verbindung, und machen wir heiter weiter,

Seelengrüße von Petra